Sportmittelschule zeigt Flagge für die Menschen in der Ukraine

Die schrecklichen Bilder aus der Ukraine im Fernsehen und im Internet verfolgen und schockieren uns alle jeden Tag. Nicht weit von uns entfernt kämpfen Menschen im Bombenhagel ums nackte Überleben. Familien wurden auseinandergerissen, Mütter mit Kindern hungern und frieren im Kriegsgebiet oder sind auf der Flucht in eine ungewisse Zukunft. Die Verantwortlichen für diesen Krieg in Rußland versperren sich dieser Wahrheit, sie belügen ihr Volk gewissenlos, schüchtern die Menschen ein mit drastischen Strafandrohungen und drohen sogar mit dem Einsatz von Atomwaffen. Dieser Krieg in der Ukraine ist auch für die Schülerinnen und Schüler in der Sportmittelschule sehr nahe und nur schwer zu ertragen. Sie sind betroffen und berührt von diesem Wahnsinn und dem brutalen Schicksal der Menschen in der Ukraine und in Rußland.  Im Unterricht wird darauf reagiert. Ihre Ängste, Sorgen und Fragen erhalten hier einen Raum. Der Einstieg ergibt sich  oft von selbst. Die Lehrkräfte nehmen sich viel Zeit, für Gespräche mit ihren Klassen. Berichte und Bilder aus den Nachrichtensendungen werden gemeinsam aufgearbeitet und bewertet.  Dabei entstand die Idee, als Schule Flagge zu zeigen für die Menschen in der Ukraine und ihnen unser Mitgefühl und unsere Solidarität zu versichern und zu zeigen. Gemeinsam mit „Haus-Malermeister“ Heinz Allmannsberger wurde so  eine Wand im Schulhaus mit den Flaggen der Ukraine und der Europafahne gestaltet. Unterstützt wurde er dabei von der künstlerisch sehr begabten Schülerin Petra Homolja aus der 8. Klasse.  Der Text unter den beiden Fahnen ist ein Aufruf und eine Mahnung an alle, für Frieden, Freiheit und Freundschaft in Europa einzutreten, diese Werte immer hochzuhalten und dafür zu kämpfen. Es wird aber auch in der Sportmittelschule nicht bei diesen Worten bleiben. Vielmehr möchte die Schule auch helfen und  deshalb in den nächsten Wochen in allen Klassen eine Sammelaktionen von Lebensmitteln und Hygieneartikeln für die Kinder und Mütter auf der Flucht durchführen.  Sportlehrer Adam Pecl, der bereits  mit einem Hilfstransport an die ungarisch-ukrainische Grenze  gefahren ist, wird die Hilfe  in der Sportmittelschule organisieren und dafür sorgen, dass die gespendeten Sachen sicher zu den leidgeprüften Kindern und Frauen kommen.