Förderverein der Sportmittelschule begrüßt sein 250. Mitglied und unterstützt die Sportkletterer

Doppelten Grund zur Freude gab es jetzt in der Sportmittelschule. Der Förderverein der Schule konnte mit aktuell 253 Mitgliedern einen neuen Höchststand vermelden. Dank dieser erfreulichen Entwicklung und großzügiger Einzelspenden „sponserte“ der Förderverein  eine neue Ausrüstung für die Sportarbeitsgemeinschaft Klettern im Gesamtwert von 1800 Euro.

So viele Mitglieder hatte der Verein der Gönner und Freunde der Sportmittelschule noch nie. Zur Gründungsversammlung im Jahre 2003 fanden sich gerade einmal 22 Frauen und Männer in der Schule ein. Bereits im Jahre 2009 konnte der sehr aktive Vorsitzende, Matthias Anetzberger, das 100. Mitglied begrüßen und nach weiteren sechs Jahren gelang es dem engagierten und bewährten Führungsteam die Mitgliederzahl auf 200 zu verdoppeln. Als 250. Mitglied konnte der Vorsitzende des Vereins, Martin Veit, jetzt Frau Patricia Outland willkommen heißen. Er dankte ihr und allen Neuzugängen für die gewährte finanzielle Unterstützung mit ihrem Mitgliedsbeitrag und überreichte ihr als Dankeschön einen herbstlichen Blumenstrauß. Veit versicherte, dass jeder Euro an Beiträgen und Spenden den Schülerinnen und Schülern der Sportmittelschule zugute kommt. „Die Kinder sind unsere Zukunft und müssen uns jeden Euro wert sein“, so der Vorsitzende. Schulleiter Hans Simmerl und Konrektorin Margit Uhrmann schlossen sich dem Dank des Vorsitzenden an und überreichten Frau Outland noch ein Buchgeschenk und ein Glas Honig aus der schuleigenen Imkerei. Patricia Outland erzählte, dass sie selbst diese Schule besucht habe und sich gerne an diese Zeit erinnert. Anschließend berichtete Kassenwartin Roswitha Plank, dass die Kasse des Fördervereins gut gefüllt sei, auch weil coronabedingt viele Fahrten und Projekte im zurückliegenden Jahr ausfallen mussten, die sonst bezuschusst worden wären. Deshalb habe der der Verein gerne den großen Wunsch der SAG Kletttern nach einer neuen Ausrüstung erfüllt.  Aus Sicherheitsgründen, so Chris Plattner, waren neue Seile, Karabiner mit Sicherungsgeräten, Klettergurte und Kletterschuhe notwendig.  „Gutes Material ist enorm wichtig, da es Abstürzen aus großer Höhe standhalten muss. Um Tritte optimal belasten zu können, braucht der Kletterer auch die passenden Schuhe“, so Plattner.  Diese können jetzt den Kindern leihweise im Training zur Verfügung gestellt werden und müssen von den Eltern nicht gleich gekauft werden.  Die neue Ausrüstung wird aber auch deshalb benötigt, weil Sportklettern bei den Schülerinnen und Schülern sehr beliebt ist, großen Zulauf findet und die Trainer bereits Gruppen mit über 20 Kindern in den Kletterhallen betreuen und ausbilden. „Für die Sportmittelschule ist es ein großer Glücksfall mit Chris Plattner, Alex Kinadeter, Peter Hartl und Adam Pecl gleich vier ausgebildete und geprüfte Sportlehrer und Trainer für Sportklettern in den eigenen Reihen zu haben. Das ist schon einmalig und zeichnet unsere Schule aus“, so Schulleiter Hans Simmerl. Auch deshalb hat das Klettern in der Sportmittelschule einen so hohen Stellenwert. „Klettern ist ein hervorragendes Ganzkörpertraining. Es schult die Grob- und Feinmotorik, verbessert die Ausdauer, die Teamfähigkeit und die Erfolge in der Kletterwand stärken auch das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein der Kinder. Und Klettern macht den Kindern einfach Spaß und motiviert sie, sich zu bewegen und sich anzustrengen“, weiß Sportlehrer Alex Kinadeter aus eigener Erfahrung zu berichten. Die Erfolge der Hauzenberger Kletterer bei den Schulsport-Wettbewerben sprechen für die hervorragende Arbeit der Trainer. Das Team der Sportmittelschule mit Melanie Künzl und David Gruber siegte bei den letzten niederbayerischen Schulmeisterschaften und ließ dabei sogar die Teams der großen Gymnasien hinter sich. Auch beim Landesfinale in München konnten die Hauzenberger Mädels und Buben beim Bouldern, Lead- und Speedklettern neuerlich ihr Talent und ihr Können eindrucksvoll beweisen. Mit der neuen Kletterausrüstung haben sportbegeisterte Schüler und Schülerinnen wie Enja Gruber jetzt einen neuen Anreiz, um sich klettertechnisch und kraftmäßig weiter zu verbessern und auf den steilen Wänden in den Kletterhallen noch höher hinaufzusteigen.  

 

Foto von links

Margit Uhrmann, Roswitha Plank, Martin Veit, Patricia Outland, David und Enja Gruber, Hans Simmerl, Melanie Künzl, Chris Plattner und Alex Kinadeter.