Die „Hauzenberger Tafel“ – ein beeindruckendes Beispiel sozialen Engagements

Armut bei uns? Bekommen diese Menschen nicht Hartz IV? Sind sie wirklich in einer Notlage? Diese Fragen hat der Leiter der Hauzenberger Tafel bei seinem Unterrichtsbesuch in der Klasse 8b mit berührenden Beispielen beantwortet und dabei verdeutlicht, dass trotz staatlicher Hilfen, mitunter Menschen  in krasse Notlagen geraten können. So sind wöchentlich 200 – 250 Erwachsende und Kinder im Raum Hauzenberg auf die Unterstützung durch die Tafel angewiesen. 


„Das sind längst nicht alle“, so Josef Grabmann, „denn manche schämen sich auch hierher zu kommen.“ Ausführlich schilderte er, wie die Hauzenberger Tafel organisiert ist und woher die ausgegebenen Lebensmittel kommen. Beeindruckt hat die Schüler auch das großartige ehrenamtliche Engagement von über 30 Mitarbeitern und allen voran, das ihres Leiters. „Ich habe in meinem Leben viel geschenkt bekommen und möchte etwas zurückgeben. Es ist mir ein Bedürfnis das soziale Netz in Hauzenberg noch etwas enger zu knüpfen. Wer Hilfe braucht, dem soll bei uns geholfen werden“, so Josef Grabmann. Für die Schüler war diese „Schulstunde“ ein interessantes und nachhaltiges Erlebnis. „Not hat auch bei uns viele Gesichter“ – Herr Grabmann hat sie uns gezeigt.