Sportmittelschüler auf Orientierungstagen am Großen Arber

Raus aus der Schule und rauf auf den höchsten Berg des Bayerischen Waldes hieß es für die Schülerinnen und Schüler aus den drei M 9 Klassen der Sportmittelschule. Frei von Unterricht und Noten erhielten sie die Möglichkeit, sich in Gemeinschaft zu erleben, soziale Umgangsformen zu reflektieren und einzuüben und körperliche Herausforderungen in der Natur zu meistern. „Gemeinsam unterwegs“ – unter diesem Motto hatten die Lehrkräfte Johannes Just, Christoph Träger, Anita Pauli, Sabine Miedl, Lena 


Ascher und Nicole Artmann das erlebnispädagogische Programm erstellt.  Ausgangspunkt der Tour auf den großen Arber war der Markt Bodenmais, die „Perle des Bayerischen Waldes“. Der Aufstieg zur Chamer Hütte, durch eine traumhafte Winterlandschaft, entlang der Rißlochwasserfälle, war für einige Schüler und Lehrerinnen bereits eine echte körperliche Herausforderung, die aber gemeinsam gemeistert wurde.  Nach einem herzlichen Empfang auf der Berghütte und einer verdienten Brotzeit, hieß es bald, auf zum Gipfel des Königs der Bayerwaldberge. Durch Schnee und Nebel kämpften sich die tapferen und ausdauernden Sportmittelschüler hinauf zum Gipfelkreuz des 1456 m hohen Großen Arber. Ausgelassen und voller Freude wurde der Gipfelsieg gebührend gefeiert. Für nicht wenige Schüler war es ihre Erstbesteigung des Bayerwaldkönigs. Immer noch ausgepowert vom anstrengenden Aufstieg und beeindruckt von den einmaligen Erlebnissen am Berg schmeckte das Abendessen mit den Bergkameradinnen und -kameraden  in der Hütte natürlich  besonders gut. Der Abend stand ganz im Zeichen von gemeinsam Spielen. Schafkopfen – die Schafkopflehrer wird das freuen! -  stand hoch im Kurs, bis hin zu UNO war für jeden etwas dabei. Der Gesprächsbedarf am Abend und in der Nacht war noch riesig, der Schlaf kam so bei einigen viel zu kurz. Nach dem stärkenden Hüttenfrühstück wartete ein weiteres Highlight der 2-Tagestour auf die Wandergruppe. Als Belohnung für den kräfteraubenden Aufstieg folgte jetzt eine rasante Schlittenfahrt hinunter vom Arbergipfel. Ohne Hals- und Beinbruch und mit vielen nachhaltigen Erlebnissen und wertvollen Erfahrungen traten die Sportmittelschüler schließlich die Heimreise in die Granitstadt an.