Sportmittelschüler unterstützen die Aktion „Lichtfenster“

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat im Januar die Aktion #lichtfenster ins Leben gerufen und angeregt, an jedem Freitag nach den Dunkelwerden ein gut sichtbares Licht in ein Fenster zu stellen. So soll an die vielen Toten  und das menschliche Leid der Angehörigen erinnert werden, das durch die Corona-Pandemie in die Welt kam. „Mit dem Licht das wir   jeden Freitagabend in unser Fenster stellen, möchten wir unser Mitgefühl und unsere Solidarität mit ihnen allen zeigen“, so der Frank-Walter Steinmeier.  

Auch in der Sportmittelschule sind Lehrkräfte und Schüler dem Aufruf unseres Bundespräsidenten gefolgt. Im Religionsunterricht, im Ethikunterricht und auch in der Notfallbetreuung gedachten sie der Toten der Pandemie.  Lehrerin Vera Hein erinnerte dabei besonders an Josef Grabmann, der viel für die Schule getan hat, und einer der ersten Corona-Toten in Hauzenberg war. Auch Schüler wussten von Bekannten und Verwandten zu berichten, die an Corona erkrankten und schon verstorben sind. Ihnen allen gedachte man mit einer Schweigeminute, meditativen Texten und im Gebet. Religionslehrerin Ingrid Söldner begann ihre morgendlichen online-Konferenzen immer mit dem Gebet, das Bischof Dr. Georg Bätzing eigens für die Aktion #lichtfenster geschrieben hat. Großen Anklang fand bei den Schülern schließlich die Anregung, als Zeichen der Solidarität mit den Opfern und Leidenden unter der Pandemie, daheim am Abend eine Kerze ins Fenster zu stellen. Fast alle Schülerinnen und Schüler machten mit und dokumentierten ihre ganz persönlichen „Lichter des Mitgefühls“ mit und sehr beeindruckenden Bildern. Die vielfältigen und ideenreichen Fotos der Schülerinnen und Schüler wurden jetzt von ihren Lehrkräften zu meditativen Collagen zusammengestellt. Sie sind ein symbolträchtiges Zeichen für den Zusammenhalt in schweren Zeiten. Die Collagen sind in der Sportmittelschule ausgestellt und zu sehen.