Weihnachtliches Schattenspiel – ein digitaler Weihnachtsgruß an das Seniorenheim St. Josef, an Mitschüler und Eltern

Anstelle der schon traditionsreichen, weihnachtlichen Begegnungen zwischen Schülern der Sportmittelschule  und Bewohnern des Seniorenheims St. Josef,  bisher bei gemeinsamen Feiern mit    Aufführungen von Spielen und Gedichten, Liedern und mit kleinen, liebevoll überreichten Geschenken,  wurde in diesem Jahr eine „coronaconforme“ Alternative gesucht. Die Idee, ein weihnachtliches Schattenspiel einzustudieren und einen digitalen Weihnachtsgruß an das Seniorenheim, aber auch an Mitschüler und Eltern zu verschicken war geboren: Senioren, Mitschüler und Eltern sollten digital zu einer Zeitreise eingeladen werden, 2000 Jahre zurück, in die Zeit, als Jesus geboren wurde.

Gerade in einer Zeit, wo es vielen von uns schwer fiel, sich auf Weihnachten einzustimmen, weil einen die Angst vor Corona zu erdrücken schien, wo so viele zwischenmenschliche Begegnungen und besinnliche Momente ausfallen mussten, bot das Schattentheater eine einzigartige Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen und sich auf etwas ganz Besonderes zu konzentrieren, die Geschichte von der Geburt Jesu. Einfache und reduzierte Figuren und Kulissen sollten es ermöglichen, den ursprünglichen Kern der Weihnachtsgeschichte zu erleben. Eine zauberhafte Welt aus Licht und Schatten lud ein, Fantasie und Vorstellungskraft zu benutzen und alles Andere wenigstens für eine Weile zu vergessen.

„Trotz der vielen Coronabestimmungen waren die Schüler mit Feuereifer dabei“, berichtet ihre Lehrerin Michaela Seibold.  Im Kunstunterricht wurden in filigraner Feinstarbeit Figuren für das weihnachtliche Schattenspiel ausgeschnitten und präpariert. Gemeinsam wurde überlegt, wo man passende Räumlichkeiten fand, die sich gut abdunkeln ließen, wie das Theater an sich aussehen sollte, wie man die Kulissen gestalten konnte und welche Lieder sich eigneten, um einen stimmungsvollen Rahmen zu schaffen. In den Proben versuchten die Schüler, die Szenen mit Leben zu füllen. Besonders hervorzuheben war das Improvisationstalent einiger „Schauspieler“. Ausgerechnet beim Aufzeichnungstermin fehlten dann drei Schüler krankheitsbedingt und so mussten Ersatzleute spontan einspringen.  Allen Mitwirkenden die mit viel Herzblut dieses Weihnachtsspiel einstudierten und aufführten gebührt ein großes Lob. Es waren das (von links) Luca Hutterer, Tim Weidinger, Florian Steininger, Daniel Weidinger, Ida Angerer, Marie Bablitzka, Jomea Wilden, Emilian Seibold. Wegen Erkrankung fielen Andrea Haselbeck, Selina Bauer und Luisa Krieg leider aus.  

Verbunden mit dem Schattenspiel war der Wunsch an alle Zuschauer, Gottes Segen zu spüren, ein frohes Weihnachtsfest zu feiern und viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr zu erleben.

Bild 1: Nach der gelungenen Aufführung (Namen im Text)

Bild 2:  (von rechts) Lehrerin Michaela Seibold überreichte zusammen mit den Schülerinnen Ida Angerer und Marie Bablitzka sowie Schulleiter Hans Simmerl den Stick mit der Videoaufzeichnung des weihnachtlichen Schatttenspiels an Heimleiter Franz Hackl. Dieser bedankte sich herzlich für den digitalen Weihnachtsgruß der Kinder, über den sich die Heimbewohner sicher sehr freuen werden.