Sportmittelschüler lernen das ,,Krapfen-Einmaleins"

 

In der Faschingsküche gehören sie einfach auf den Tisch, leckere, goldbraune Krapfen, auch „Auszogne“ genannt. In der bäuerlichen Küche wurde das Rezept dafür und die Zubereitung über Generationen hinweg weitergegeben und gepflegt. Jetzt hatten auch die Schülerinnen und Schüler von Fachlehrerin Martina Gastinger die Gelegenheit drei erfahrenen Krapfenbäckerinnen, Marille Rosenberger, Annemarie Gruber und Resi Hirz, einmal über die Schulter zu schauen und beim Backen selbst Hand anzulegen. Sie zeigten den Mädchen und Buben, worauf es beim Backen ankommt.  „Es sind oft nur Kleinigkeiten, die beim Backen über den Erfolg oder das Misslingen der Krapfen entscheiden“, erzählten die Hauzenberger Meisterinnen. Entscheidend ist es, das „Krapfen-Einmaleins“ zu beherrschen: den Teig gut kneten – die Festigkeit prüfen – runde Kugeln aus dem Hefeteig formen – ausziehen, also auseinanderziehen und schließlich in heißem Schmalz schwimmend ausbacken und mit Puderzucker bestreuen. Nach der engagierten und schweißtreibenden Arbeit – mehr als 300 Krapfen wurden am Vormittag gebacken -  versammelten sich alle an liebevoll gedeckten Tischen im Schülercafe und genossen die warmen, frisch gebackenen und unwiderstehlichen Bauernkrapfen. Selbstgebacken schmeckten sie gleich nochmal so gut. Klar, dass die ganze Schulfamilie sich an dieser süßen Verführung teilhaben und sich erfreuen durfte und so der Schultag  für Schüler und Lehrer zu einem kleinen Festtag wurde.  

 

„An Guadn“ und „Vergelts Gott“, sagte Schulleiter Hans Simmerl den Meisterinnen im Krapfenbacken  (v. r.) Resi Hirz, Annemarie Gruber, Marille Gruber, den fleißigen Lehrlingen Elena Krieg, Lea Güntner, (sitzend v. r.) Alexander Lerach, Birgit Hartl, Sebastian Öttl, Maxi Tanzmeier sowie der Organisatorin Martina Gastinger.